Bausparen mit Wohn-Riester

Eigenheim als Altersvorsorge

Durch Bausparen mit Wohn-Riester sorgen Sie bestens für später vor und profitieren schon vor Renteneintritt von Ihrer privaten Altersvorsorge. Verwirklichen Sie sich Ihren Wohntraum mit der Fuchs WohnRente, dem Riester-Bausparvertrag von Schwäbisch Hall. Denn damit sichern Sie sich die staatliche Förderung1) für die private Altersvorsorge und kommen so schneller und günstiger in die eigenen vier Wände.

Häufige Fragen

Wer kann die Riester-Zulage erhalten?

Grundsätzlich gibt es bei der Riester-Förderung keine Einkommensgrenzen. Dennoch müssen Sie zum förderberechtigen Personenkreis gehören, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können. Dazu gehören alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten, Beamte und sonstige Besoldungsempfänger, die in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind. Dies gilt auch für in Deutschland lebende Ausländer. Darüber hinaus haben folgende Personen Anspruch auf Riester-Zulage:

  • Geringfügig Beschäftigte mit Beschäftigungsverhältnissen, die nach dem 31. Dezember 2012 geschlossen oder ausgeweitet wurden (Entgelt bis 450 Euro monatlich). Bei  Beschäftigungsverhältnissen, die vor dem 1. Januar 2013 geschlossen wurden, gilt dies nur bei Verzicht auf die Sozialversicherungsfreiheit.
  • Personen, die Arbeitslosengeld beziehen,
  • Eltern während der gesetzlichen Erziehungszeit (maximal 3 Jahre),
  • pflichtversicherte Landwirte, nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte,
  • nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, die der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen,
  • pflichtversicherte Selbstständige und
  • Personen, die eine gesetzliche Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Dienstunfähigkeit beziehen. Voraussetzung ist, dass sie vor Bezug dieser Rente auch schon zum begünstigten Personenkreis gehört und das 67. Lebensjahr nicht vollendet haben.

Bei Verheirateten genügt es, wenn ein Partner die Voraussetzungen erfüllt und damit förderberechtigt ist. Der andere Partner erhält für seinen eigenen Riester-Vertrag Zulagen, wenn er selbst Beiträge (mind. 60 Euro jährlich) einzahlt und der Vertrag des Ehepartners "aktiv" bespart wird.

Wie beantrage ich die Riester-Zulage?

Um die staatliche Förderung zu erhalten, müssen Sie zum Ablauf von 2 Jahren nach dem Beitragsjahr einen "Antrag auf Altersvorsorgezulage" stellen. Für die Kinderzulage verwenden Sie den "Antrag auf Kinderzulage". Mit der Unterzeichnung eines Dauerzulagenantrages beantragt die Bausparkasse Schwäbisch Hall automatisch jedes Jahr die Riester-Förderung bei der "Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen" (ZfA) für Sie. Damit Sie keine wertvollen Zulagen verschenken, überprüfen Sie Ihre Sparrate jährlich und passen Sie Ihre Beitragszahlungen bei Änderungen Ihrer Einkommens- oder Familienverhältnisse an. Gehaltserhöhungen, Sonderzahlungen, Heirat oder auch die Geburt eines Kindes können die Berechtigung auf die volle Riester-Zulage oder den erforderlichen Mindesteigenbeitrag verändern.

Was passiert mit der Riester-Förderung, wenn ich meine Immobilie verkaufe?

Die Riester-Förderung (gewährte Riester-Zulagen und Steuervorteile) bleibt Ihnen unter folgender Voraussetzung erhalten:  Wenn Sie den Betrag innerhalb von zwei Jahren vor und von fünf Jahren nach Ablauf des Jahres, in dem das Wohneigentum letztmals selbst genutzt wurde, auf eine andere förderfähige Immobilie übertragen. Alternativ können Sie auch den Betrag des Wohnförderkontos innerhalb eines Jahres in einen anderen Riester-Vertrag einzahlen.

Muss ich bei Wohn-Riester Steuern zahlen?

Alle Rentenformen (zum Beispiel gesetzliche Rente, Riester-Geldrente) sind ab Beginn der Auszahlungsphase steuerpflichtig. Bei Wohn-Riester sind die geförderten Altersvorsorge-Beiträge durch die gewählten Zulagen und eine eventuelle Steuerersparnis in der Spar- und Darlehensphase steuerfrei gestellt. Als Besteuerungsgrundlage wird ein Wohnförderkonto gebildet. Dieses wird jährlich um eine "fiktive Wertsteigerung" von 2 Prozent bis zu Beginn der Auszahlphase erhöht. Der Saldo ist dann Grundlage für die nachgelagerte Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz und dient so der Gleichstellung von Geld- und Wohn-Riester-Verträgen.

Nachgelagerte Besteuerung bei Wohn-Riester heißt: Bereits heute profitieren und erst später Steuern zahlen. Wohneigentum ist die einzige Altersvorsorge, die bereits vor Rentenantritt erlebbar ist. Jede andere Rentenform, wie zum Beispiel die gesetzliche Rente oder Riester-Geldrente, sind erst bei Rentenantritt nutzbar.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge bis zu einer bestimmten Grenze, dem Steuerfreibetrag, steuerfrei. Der Steuerfreibetrag liegt bei 801 Euro bei Ledigen bzw. 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten. Das heißt, bis zu diesem Betrag müssen Sie für Ihre Gewinne keine Abgeltungssteuer abführen. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Um diese Steuerbefreiung zu erhalten, müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt der Bank kein Freistellungsauftrag vor, muss sie per Gesetz automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer auf alle Kapitalerträge an das Finanzamt abführen.

Der Steuerfreibetrag kann auch auf mehrere Konten und Geldanlagen verteilt werden. Sind die Konten bzw. Geldanlagen auf mehrere Institute verteilt, müssen Sie jedem dieser Institute einen gesonderten Freistellungsauftrag erteilen. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den Steuerfreibetrag begrenzt.

Freistellungsauftrag (PDF, 1.011 KB)

Wie wird die Kirchensteuer abgeführt?

Die Kirchensteuer wird von den Finanzämtern der einzelnen Bundesländer eingezogen. Seit dem 1. Januar 2015 ist es für Bankkunden einfacher geworden, ihren kirchensteuerlichen Pflichten nachzukommen. Ihre Volksbank Lindenberg eG führt die Kirchensteuer auf Zinserträge automatisch an das Finanzamt für Sie ab. Die Steuer fällt jedoch nur an, wenn die Gewinne über dem Sparerfreibetrag liegen.
Einmal im Jahr fragen die Banken die Kirchensteuermerkmale aller Bankkunden beim Bundeszentralamt für Steuern ab. Wer nicht möchte, dass seine Konfession den Geldinstituten mitgeteilt wird, kann einen Sperrvermerk eintragen lassen. Als Kirchensteuerpflichtiger müssen Sie die Kirchensteuer dann weiterhin in der Einkommensteuererklärung aufführen.